Guter Schnitt!

Wer seine Obstbäume regelmäßig eine neue Frisur verpasst, wird mit saftigen Äpfeln und süßen Kirschen belohnt. Wieso? Der Obstbaumschnitt verleiht deinen Pflanzen wieder genügend Energie, um viele leckere Früchte reifen zu lassen. Zudem hält er deinen Baum gesund. Wann und wie du deinen Baum richtig schneidest und welche Werkzeuge du dafür benötigst erfährst du im Folgenden…
Obstbäume schneiden… aber wann? Der ideale Zeitpunkt, seinen Bäumchen einen neuen Schnitt zu verleihen, ist der Winter, denn ohne das viele Laub hast du einen besseren Überblick über die Krone und du kannst dich stückchenweise vorantasten.
Aber Achtung! Der Zeitpunkt hängt auch von der Baumart ab. Empfindliche Arten wie Aprikose, Walnuss oder Kirsche solltest du lieber im Sommer schneiden.
Wann schneide ich im Winter? Ende Januar bis zu zwei Wochen vor dem Austrieb.
Wann schneide ich im Sommer? Zwischen Juni und Mitte August.
Das passende Werkzeug finden
Folgende Grundausstattung solltest du für den Baumschnitt mitbringen:
Hochtaster (durch den Teleskopstiel lässt es sich gemütlich vom Boden arbeiten) Astschere (Sie kommt auch durch dicke Zweige bis 3 cm) Getriebe-Astschere (eignet sich super um dicke Äste ohne großen Kraftaufwand zu schneiden) Astsäge (Ab einer Astdicke von mehr als 3 cm sollte eine Astsäge verwendet werden) Gartenschere (Für kleinere Schnitte) Wundmittel (Kann zum Verschließen von Baumwunden eingesetzt werden) Werkzeughalfter (Damit auch auf der Leiter alle Werkzeuge griffbereit sind) Leiter (um bis an die Baumkrone zu kommen)

Wie schneide ich meinen Obstbaum am besten?

  • 1. Wilde Triebe am Stammfuß entfernen Die Schösslinge beeinträchtigen das Wachstum deines Baumes und sollten abgeschnitten werden.
  • 2. Triebe, die gerade nach oben wachsen
    Sie werden Wassertriebe genannt und sollten ebenfalls entfernt werden, da sie dem Baum wichtige Nährstoffe entziehen. Beim Abschneiden solltest du darauf achten, senkrecht oder schräg zu schneiden, damit das Wasser ablaufen kann.
  • 3. Wunden versorgen Nicht behandelte Wunden werden gerne von Pilzen befallen, damit das nicht passiert, sägst du solche Stellen einfach ab. Hierfür eignet sich eine Astsäge.
  • 4. Nach innen wachsende Zweige Zweige die nach innen hin wachsen, sollten gekappt werden. Das gilt vor allem für Äste, die sich gegenseitig stören!
  • 5. Verstärkungen erkennen Verstärkungen sind ein Zeichen dafür, dass der Astbereich zu schwer ist. Den nach außen gewachsenen Bereich der Äste ist daher zu kürzen, sodass das Gewicht reduziert wird.
  • 6. Nach unten wachsende Äste Auch diese Äste sollten entfernt werden. Sie können oft das Gewicht der Früchte nicht mehr tragen.

Die richtige Gartenpumpe finden

Gartenpumpe ist nicht gleich Gartenpumpe. Wie bei fast allem gibt es auch hier Unterschiede, auf die man beim Kauf achten sollte. Welche Arten von Gartenpumpen es gibt und wofür diese geeignet sind, erklären wir dir im Folgenden…

Bewässerungspumpen
Für die Bewässerung deines Gartens sind Bewässerungspumpen wohl die richtige Wahl. Mit ihnen kann das Wasser aus Zisternen oder Regentonnen ganz einfach abgepumpt werden. Sie werden im Gegensatz zu Tauchpumpen nicht in die Flüssigkeit eingetaucht, sondern bleiben außerhalb. Sie haben eine Fördermenge von circa 2000 bis 4000 Litern und eine Förderhöhe von 9 Metern. Diese Art von Pumpen können ohne Probleme für die Sprinkleranlage genutzt werden.

Tauchpumpen
Diese Pumpen werden im Wasser versenkt und pumpen das Wasser vom Grund über einen Schlauch ab. Sie können beispielweise an den Gartenschlauch angeschlossen werden. Im Gegensatz zur Bewässerungspumpe eignen sich Tauchpumpen durch den geringen Druck nicht für Sprinkleranlagen.

Hinweis: Tauchpumpen eignen sich am besten für das Leerpumpen vollgelaufener Keller nach Unwettern.

Hauswasserwerke
Falls dein Haus einen Brunnen besitzt, ist wohl ein Hauswasserwerk die richtige Wahl. Hauswasserwerke kommen nicht nur im Garten zum Einsatz, sondern können auch für die Versorgung der Waschmaschine, Toilettenspülung etc. genutzt werden. Im Gegensatz zu Hauswasserautomaten schaltet sich die Pumpe nicht bei jeder Wasserentnahme ein und der Druck muss erst aufgebaut werden.

Hauswasserautomaten
Wer besonders hohe Fördermengen abpumpen möchte, für den eignet sich ein Hauswasserautomat. Im Gegensatz zum Hauswasserwerk bauen Hauswasserautomaten den Druck in der Wasserleitung auf und besitzen keinen Druckbehälter. Die Pumpe schaltet sich automatisch ein, sobald Wasser entnommen wird. Wird die Leitung geschlossen läuft der Hauswasserautomat noch leicht nach, um den Druck wieder herzustellen.

Schmutzwasserpumpen
Diese Art von Pumpe eignet sich, wie der Name schon sagt, für große Wasserstellen, ohne durch Schmutz oder Steine zu verstopfen. Sie werden beispielweise für Teiche eingesetzt. Beim Kauf einer Schmutzwasserpumpe solltest du auf die maximale Korngröße achten! Wir beraten dich hierzu gerne.

Fahrzeugpflege - Motoröl

Wieso brauchen Autos Motoröl?

Das Motoröl schmiert die sich bewegenden Teile im Motor. Dadurch wird verhindert, dass der Motor während der Fahrt beschädigt wird. Zusätzlich kühlt es die Teile, an die das Kühlmittel nicht herankommt, schützt vor Asche, Ruß, Korrosion und metallischem Abrieb.

 

Welches Motoröl braucht mein Auto?

Nicht jedes Motoröl passt zu jedem Auto. Für die verschiedenen Motoren gibt es unterschiedliche Öle. Hierfür werden die Öle genau auf die jeweiligen Anforderungen des Herstellers angepasst.

Informationen hierzu findest du in deiner Bedienungsanleitung oder dem Serviceheft deines Autos. An diese Vorgaben solltest du dich unbedingt halten, wenn du nicht die Herstellergarantie verlieren möchtest.

 

Darf ich Motoröle mischen?

Grundsätzlich gilt, dass Öle für verschiedene Motorkonzepte (z. B. Otto und Diesel) nicht gemischt werden sollten! Für Vier-Takt-Motoren sind Öle aus dem Zwei-Takt-Bereich, wie beispielsweise vom Rasenmäher, absolut tabu!

Motoröle des gleichen Motorenkonzepts lassen sich grundsätzlich mischen. Vorher solltest du allerdings die vorgeschriebenen Leistungsmerkmale vergleichen, damit es nicht zu Schäden am Motor kommt.

 

Muss ich das Motoröl wechseln?

Ja, denn Motoröle nutzen sich durch Alter und Abbau der Additive ab. Hinzu kommt die Verschmutzung durch Verbrennungsrückstände. Daher sollte das Motoröl in regelmäßigen Abständen gewechselt werden. (Nachfüllen mit frischem Motoröl genügt nicht!)

 

Motoröl selbst wechseln

Hiervon raten Experten wie beispielsweise der ADAC ab. Ein Ölwechsel ist eher aufwendig und zeitintensiv. Hier lohnt sich ein Besuch der Werkstatt auf jeden Fall.

 

Ölstand messen

Der Ölstand sollte bei warmem Motor überprüft werden. Du kannst nach dem Abstellen des Motors etwa zwei Minuten warten und anschließend den Ölstab aus seiner Halterung ziehen und mit einem Tuch säubern. Der saubere Stab wird bis zum Anschlag zurück in die Ölwanne geschoben und erneut herausgezogen. Jetzt siehst du, wo das Öl zwischen den Markierungen „Min“ und „Max“ steht. Ist der Ölstand unter der Markierung „Min“, muss Öl nachgefüllt werden.

 

Zu viel Öl im Motor – was jetzt?

Hat man zu viel Öl in nachgefüllt, sollte man das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Im schlimmsten Fall wird das Öl in den Motor gesaugt und verbrannt, es folgt ein Motorschaden und das wird schnell teuer.

Doch was tun, wenn es schon passiert ist?

Ist die Fülllinie nur knapp überschritten, kannst du dein Auto in die nächste Werkstatt fahren. Ist es allerdings deutlich über der Linie, solltest du das Auto besser stehen lassen und einen Pannenhelfer rufen.

 

Was bedeutet Viskosität?

Wer nach Motoröl sucht, wird über den Begriff „Viskosität“ immer wieder stolpern. Der Wert zeigt die Zähigkeit einer Flüssigkeit an. Je kälter eine Flüssigkeit ist, desto zäher wird sie. Je wärmer, desto dünnflüssiger.

Wieso ist die Viskosität wichtig?

Wenn du dein Auto im Winter startest, muss es trotz der Kälte schnell alle Teile im Motor schmieren. Dies kann nicht passieren, wenn das Öl zu zähflüssig ist. Auf der anderen Seite darf das Öl im Sommer nicht zu dünnflüssig werden, denn dann verliert es seine Schmierfähigkeit.

Die Viskosität bei Motorölen wird in SAE-Klassen angegeben. Welche Klasse dein Fahrzeug benötigt, siehst du in der Bedienungsanleitung.

 

Wie lange kann ich Motoröl lagern?

Bei ungeöffneten Flaschen empfehlen Hersteller höchstens drei bis maximal fünf Jahre.

Ist die Flasche angebrochen, sollte das Öl maximal ein halbes Jahr aufbewahrt werden.

 

Du hast weitere Fragen rund ums Thema Autopflege?­­­­

Komm gerne bei uns im Markt vorbei! Unser fachkundiges Personal berät dich gerne.

Beschlagene Autoscheiben – nicht mit uns!

Du willst losfahren und hast keine freie Sicht? Mit unseren Tipps sagen wir dir, wie du beschlagene Scheiben im Auto ganz schnell loswirst und vorbeugen kannst!

Warum beschlagen Autoscheiben?

Vor allem im Herbst und Winter plagen uns beschlagene Autoscheiben. Das liegt an der kalten Luft, die weniger Feuchtigkeit speichert. Resultat: Kondenswasser bildet sich an der Scheibe und versperrt uns die Sicht.

 

Was tun, wenn die Scheibe beschlagen ist?

Ist die Scheibe bereits Beschlagen, muss die feuchte Luft entweichen. Das klappt am besten, indem du das Fenster kurz öffnest oder das Gebläse anschaltest und auf die beschlagene Scheibe richtest. Warme Luft bindet mehr Feuchtigkeit. Doch auch die Klimaanlage kann helfen, denn sie entzieht der Luft Feuchtigkeit.

Falls du es eilig hast, kannst du die Scheibe auch von innen wischen. Hierfür eignen sich Mikrofasertücher oder spezielle Schwämme fürs Auto. Wische dabei nur in eine Richtung, um Streifen und Schlieren auf der Scheibe zu vermeiden.

 

Was tun, damit die Scheibe gar nicht erst beschlägt?

Tipp 1: Befreie dein Auto regelmäßig von heruntergefallenem Laub, damit die Lüftungen frei bleiben. So bleibt die Luft im Auto frisch und trocken.

Tipps 2: Putze deine Autoscheibe regelmäßig von innen mit Glasreiniger. Dieser verhindert, dass sich Kondenswasser bilden kann.

Tipp 3: Sind die Dichtungen noch dicht? Überprüfe regelmäßig deine Gummidichtungen, damit keine Nässe von außen ins Auto eindringen kann.

Tipp 4: Der Innenraumfilter sollte immer sauber sein. Als Richtwert sollte er circa alle 15.000 Kilometer gewechselt werden. Er verhindert, dass sich Feuchtigkeit im Wageninneren staut.